ReKo entlastet pflegende Angehörige

7. September 2021

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Der Gesetzgeber wünscht, dass die häusliche Pflege der stationären Pflege vorgezogen wird. Und die Zahlen sprechen für sich: Ende 2019 wurden laut Statistischem Bundesamt von insgesamt 4,1 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland ganze 3,31 Millionen Personen zu Hause versorgt. Häufig sind dann Familienmitglieder der Betroffenen gefordert.

Wie kann das Regionale Pflegekompetenzzentrum (ReKo) hier unterstützend wirken, um pflegende Angehörige zu entlasten? Mit dieser Frage näher befasst hat sich Heike Gödiker, die für ReKo als Case Managerin am Krankenhaus Ludmillenstift in Meppen tätig ist. Sie erklärt: Bedeutsam ist besonders der aufsuchende und niederschwellige Charakter des Konzepts. Die Case Manager*innen bringen Struktur in den Wust an Informationen und behalten den Überblick. Hieran zeigt sich auch, welch breiten Fokus die ReKo-Expert*innen benötigen. Eine umfassende und zielgerichtete Ausbildung kommt den Fachkräften dabei zugute.

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Thomas Nerlinger

Thomas Nerlinger

Projektleiter Modellregion

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Schnelle und einfache Verfügbarkeit medizinischer Daten

Vereinfachte Kommunikation und sektorenübergreifender Datenaustausch

Verbesserung der Versorgungsstruktur im Rahmen der kommunalen Sozial- und Gesundheitsplanung

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